Der Münchner Olympiabahnof
Ein paar Fotos
 

Zur Bewältigung des Verkehrsaufkommens zu den Olympischen Spielen in München anno 1972 wurde zusätzlich zur Aufnahme des S-Bahn-Betriebs in München ein eigener Bahnhof "Olympiastadion" errichtet, 10 Minuten Fußweg von der namensgebenden Sportarena entfernt. Vom Haupt- und Ostbahnhof wurden während der Olympischen Spiele eigens S-Bahnlinien zum Olympiabahnhof geführt, wobei die Züge den Nordring und (die Linie vom Hauptbahnhof) den Gbf München-Ludwigsfeld (heute steht an dieser Stelle der Rbf München-Nord) befuhren. Abgewickelt wurden die Verkehre s-bahnmäßig mit den damals werksneuen ET 420 der 1. Bauserie (daher auch der Name "Olympiatriebzug") und mit unzähligen Sonderzügen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland.

Man möge die eher weniger gute Qualität der Fotos (sowohl Umsetzung als auch Scan) entschuldigen, die Originalfotos (Papierabzüge vom Billigfilm) sind auch nicht das Wahre, außerdem hat der Scanner bereits seine Schwächen ...
Alle Fotos vom 3. März 2002.


Der Bahnhof in der Frontansicht, Blickrichtung Norden:


 

Blickrichtung Nordwest:


 

Blickrichtung Nordwest:


Blick hinter die Kulisse: Hinter den auf der Fronsteite ebenfalls mit Graffitti besprühten Metallrolläden
befanden sich die Bahnsteigsperren mit Fahrkartenautomaten und Entwertern:


Selber Standpunkt, 180°-Drehung, Blickrichtung Norden ...
Die Bahnsteige mit den ehemals die Quertragwerke tragenden Gittermasten:


Geht man die Treppe hinunter und blickt Richtung Süden, hat man folgendes Bild:


 

Gleis 3 endete nicht am Prellbock, sondern unterquerte den Bahnhof in einer Art offenen Tunnel,
um dahinter eine Umsetzmöglichkeit für lokbespannte Züge zu schaffen:


Hintr dem Tunnel, erneut Blickrichung nach Norden:
Das rechts abzweigende Gleis ist wieder das verlängerte Gleis 3,
darüber ist noch das Dach über den Bahnsteigsperren zu erkennen;
Oberleitung gibt es hier längst keine mehr:


Erneut ein Blick vom Bahnhofsvorplatz auf die leeren Bahnsteige, die wir fotografisch bis ans Ende laufen,
danach gehts auf dem ex-Bahndamm weiter:


Läuft man an den Bahnsteigenden auf der alten Trasse weiter Richtung Norden,
kommt man an die Baustelle für die U-Bahn, weshalb hier das Gleis unterbrochen wurde:


Hinter der Baustelle wurden die herausgerissenen Gleisjoche einfach übereienandergestapelt.
Im Hintergrund sieht man die Weiche, von wo man entweder über den Rbf Nord München vom Westen her erreichen konnte
(zum Hauptbahnhof, links abzweigendes Gleis), oder wo man über den Nordring zum Ostbahnhof gelangte (rechter Abzweig):


 

 
   

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